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Impressionen Jurysitzung Kleinkunstpreis Baden-Württemberg (Kurzfilme)

2009 wurde erstmals ein Film über die Jurysitzung für die Vergabe des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg erstellt. Es folgten weitere Aufträge für 2010 und 2011.

 

Die Filme über die Jurysitzung wurden jeweils anlässlich der Preisverleihung des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg im Europapark Rust gezeigt. (2009-2011)

Kunst-Stück (Kurzfilm)

Kunst-Stück

Kreative Partnerschaften zwischen Grundschulen, Kindergärten und Kultureinrichtungen.

 

Auftakt: "Das fühlt sich gut an!" - Experimenteller Umgang mit Naturmaterialien.

 

Das Projekt war eine Kooperation der Robert-Bosch-Stiftung und der Akademie Schloss Rotenfels. Zum Auftakt wurde ein Film erstellt, der in der Evangelischen Kindertagesstätte Gaggenau gedreht wurde. Unter der Leitung der Künstlerin Susanne Wadle sollten sich die Kinder spielerisch und experimentell mit Naturmaterialien auseinandersetzen.

 

Der Film wurde im Jahr 2008 in der Staatsgalerie Stuttgart präsentiert. (2008)

Iphigenie in Aulis (Projektion)

Das Video entstand für den Opernabend “Iphigenie in Aulis” am Ulmer Theater (Regie: G. H. Seebach). In der Ulmer Inszenierung trat die Göttin Artemis in einer überlebensgroßen Videoprojektion auf. (2002)

Foto: Botzenhardt

Maybe (Kurzfilm)

Entstanden ist dieser Kurzfilm als Videoprojektion für ein Solo-Tanz-Projekt. Das Tanzsolo sollte die Geschichte eines Mannes erzählen, der gerade seine Lebensgefährtin verloren hat. Die ursprünglich geplanten vier Kurzfilme sollten als Projektionen während der Aufführung gezeigt werden und Rückblicke auf die Vorgeschichte ermöglichen.

 

Der Kurzfilm "Maybe" bildete den ersten Teil der geplanten Quadrologie: Eine S-Bahn bildet den Spielort, man sieht einen Mann, der im wiederkehrenden Alltagstrott zur Arbeit pendelt. An einer Haltestelle steigt eine Frau ein, die er nie zuvor gesehen hat, ihn aus seiner Lethargie reißt und seine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die Videokamera nimmt hierbei die Perspektive des Mannes ein. Es entsteht nur ein kurzer Blickkontakt, dann steigt die Frau wieder aus. Ein Wiedersehen kann es nur durch Zufall geben.

 

Der zweite Kurzfilm der geplanten Quadrologie wurde zwar noch gedreht, aber nicht mehr fertiggestellt, da die finanzielle Förderung für das Tanzprojekt nicht zustande kam. (2002)

 

 

Schubert-Sonate (Projektionen)

Die Videoprojektionen zu dem Ballettabend "30 Deutsche und 1 Sonate" sind untrennbar mit dem Bühnenbild des ersten Teils des Ballettabends (Klaviersonate B-Dur D960 von Franz Schubert) verbunden: Die Bühne war in 360°-Ansicht konzipiert und in der Mitte durch Trennwände geteilt. Zwischen diesen Trennwänden gab es nur schmale Durchgänge, durch die die Zuschauer lediglich Fragmente des Geschehens auf der anderen Bühnenseite sehen konnten. Die meisten Teile der Choreographie liefen zeitversetzt auf beiden Seiten ab.

 

Allein bei zwei Duetten, zu welchen auch die Videoprojektionen erstellt wurden, änderte sich dieses Konzept: Sie liefen nur auf einer Bühnenseite ab, während zeitgleich auf der anderen Seite keine Aktion stattfand. Die Zuschauer auf dieser Seite konnten von den Duetten also nur kurze Augenblicke durch die schmalen Durchgänge der Trennwände erhaschen  und sollten durchaus bewusst das Gefühl vermittelt bekommen, "etwas zu verpassen". Allerdings war auf dieser Bühnenseite jeweils eine Videoprojektion per Fernsehmonitor zu sehen. Ziel dieser Projektion war es jedoch nicht, einfach die Choreographie zu übertragen. Vielmehr sollte die Projektion Eindrücke und Bilder übermitteln. Beiden Videoprojektionen ist der extreme Bildausschnitt zu eigen, der lediglich ein Close-Up der Akteure zeigt, also keinen dokumentarischen Eindruck der getanzten Choreographie vermittelte. Durch den für Tanzbewegungen sehr eng gefassten Bildausschnitt entstanden Momente, in denen die Tänzer aus dem Bild "entschwanden" und die Kamera versuchen musste, die Tänzer wieder aufzuspüren. Hierdurch sollte dem Zuschauer das Gefühl einer Live-Aufnahme vermittelt werden.

 

Stilistisch unterscheiden sich beide Videoprojektionen allerdings in einem wesentlichen Punkt: Während bei der ersten Videoprojektion die Kamera ausschließlich der Tänzerin folgen sollte, um den Blick einer Person zu imitieren, die "die Augen nicht von ihr lassen kann", wechselte bei dem zweiten Duett die Kamera von einem Akteur zum anderen, je nachdem, auf welchem Tänzer gerade der choreographisch interessantere Fokus lag. (2001)

Die Judenbuche (Projektionen)

Die Videoprojektionen zu dem Opernabend "Die Judenbuche" (nach der Geschichte von Annette von Droste-Hülshoff) bestanden aus einer Slideshow und drei Kurzfilmen. Aus bühnentechnischen Gründen wurden die Videos in der Produktion letztlich nicht verwendet.

 

Videoprojektion I - Der Jahreszeitenzyklus

Für die Produktion dieser Videoprojektion war ein enormer zeitlicher Vorlauf nötig und begann etwa ein Jahr vor der Premiere des Opernabends. Da zwischen dem ersten und dem zweiten Teil der Oper eine große Zeitspanne liegt, sollte zu Beginn des zweiten Teils ein Video gezeigt werden, das die vergangenen Jahre symbolisiert. Neben Porträts der Hauptdarsteller in verschiedenen Alterungsstadien und Lebensabschnitten, sollte die Dauer auch durch Naturaufnahmen verdeutlicht werden. So wurden im Laufe eines Jahres Fotos und Videoaufnahmen der Landschaften und Gärten rund um Ulm aufgenommen und anschließend im fertigen Video mit den Porträts kombiniert. (2002)

 

Videoprojektion II - Kurzfilme

Die insgesamt drei Kurzfilme zeigten Arbeitsstadien der Autorin Annette von Droste-Hülshoff (im Film dargestellt von der Schauspielerin Ulla Willick): Wie sie den Anfang der Geschichte schreibt, wie sie innerhalb der Geschichte an einer Kernszene schreibt, und wie sie ihre Novelle vollendet. Die Videos über die Autorin und die Produktion der Novelle, auf der die Oper beruht, sollten der Inszenierung eine weitere erzählerische Ebene hinzufügen: Alles, was die Autorin auf ein Blatt Papier schreibt, wird kurze Zeit später auf der Bühne Realität. (2002)